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www.BOX14.de | Die Wiesn-Box auf dem Oktoberfest
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Foto vom 03.10.2017

wiesn 03.10.2017
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Die Bilder 2012

7.10.2012 | Bilder vom 16. Tag

Aus is! – Das war die 179. Wiesn. Nach 16 teils sehr anstrengenden Tagen hat mit einem großen Finale die diesjährige Wiesn ihr Ende gefunden. Mit trüben und auch heiteren Gesichtern gingen die Besucher aus der Box, aus dem Zelt hinein wieder ein Leben ohne Dirndl und Lederhose, ohne Maßkrugstemmen und ohne den Genuss inmitten einer Vielzahl angenehmer Leute, die man gerne um sich hat. Bis zum nächsten Mal müssen wir uns nun noch 348 Tage gedulden.

An dieser Stelle möchte ich mich für die tolle Zeit bedanken, die mir Auserwählte ermöglicht haben: Den Bedienungen Christian, Alex und Norman. Den Sicherheitskräften Christian, Arjen und ihren zahlreichen Kollegen. Und allen die mir die ein oder andere Maß spendiert haben. Merci!

6.10.2012 | Bilder vom 15. Tag

Der letzte Wiesn-Samstag war wieder ein voller Erfolg. Für die Schausteller und Fahrgeschäftebetreiber, für die Bedienungen in den Biergarten und im Zelt und natürlich auch für die Gäste. Während man auf der Wiese überall vorwiegend italienische Bierleichen sehen konnte, ging es im Schottenhamel feucht-fröhlich zur Sache. Das Chaos mit den Rauchern war leider wie vorhergesehen vorhanden. Nur gut, dass die Leute, die wussten wie man es richtig macht, auch zu ihrem Glück kamen. Das Glück lag aber eher im Bier als in der Zigarette. Oftmals auch in einer schönen Begleitung.

5.10.2012 | Bilder vom 14. Tag

Das letzte Wiesn-Wochenende hat nun begonnen. Bei strahlend blauem Himmel zog es wieder eine Vielzahl Wiesn-Verrückter aufs Fest. Jeder will nochmal - oder überhaupt das erste Mal dieses Jahr - dabei sein. Damit ist klar, dass es sehr schnell sehr voll auf den Straßen und in den Biergärten war. Die Zelte schlossen daher recht schnell und nur als Reservierung oder mit viel Geduld wurde man ins Zelt gelassen. Die kommenden Tage werden sicher noch voller. Jetzt beginnt wieder die Gutschein-Zeit.

4.10.2012 | Bilder vom 13. Tag

Die Wiesn nähert sich unaufhaltsam dem Ende. Da versuchen viele noch einen ruhigeren Tag zu erleben, bevor es dann in die ganz heiße Endphase kommt. Sofern das Wetter mitspielt dürfte sich der Andrang auch gut verteilen. Der einsetzende Regen war heute Nachmittag für die harten noch nicht schlimm genug, aber für die Zähen dann gegen Abend nervig. Da war klar, dass kurz darauf alle Eingänge geschlossen wurden. Und überall gab es die Leute, die mit vielerlei Tricks versuchten ins Zelt zu kommen. Dank harter Tür und gutem Personal gelang dies aber nur ganz wenigen. Die nächsten Tage wird das Personal aber noch weiter gefordert. Nicht nur physisch.

3.10.2012 | Bilder vom 12. Tag

München ist in diesem Jahr der Ausrichter für die Feierlichtkeiten zum Tag der Deutschen Einheit. Zeitgleich zur Wiesn fand in München ein zweites Großereignis statt, das viele Besucher aus Deutschland angelockt hat. Auf der Ludwigsstraße gab neben kulinarischen Spezialitäten aus allen Landesteilen auch viel zum Sehen. Mit der Festakt in der Staatsoper gab es ein Präsentation bayerischen Brauchtums: Salutschießen der Wackersberger Gebirgsschützen und Trachten aus allen Teilen Bayerns. Daher gab es dieses Jahr zweimal während der Wiesn-Zeit die Möglichkeit einen Trachtenumzug zu sehen.
Backfisch, Schrimps oder eine Thüringer Bratwurst erhöhten den Bedarf an Münchner Bier, das bei perfektem Spätsommerwetter auch im Schottenhamel-Biergarten genossen werden konnte. Die unzählig vielen Leute auf der Ludwigstraße blieben glücklicherweise auch dort, denn das Zelt war gestern nur mittelmäßig gefüllt. Ein Feiertag war dies aber trotzdem.

2.10.2012 | Bilder vom 11. Tag

Bei warmen Temperaturen, viel Sonne und mit der Gewissheit, dass morgen in Feiertag ist, war die Wiesn gut besucht. Dank des guten Wetters konnte der große Andrang auf die Biergärten verteilt werden – aber nur solange die nicht auch voll waren. Während viele den zweiten Familientag ausnutzten, freuten sich andere auf die Wiesn-Maß im Zelt. Da München heuer Gastgeber Stadt für die Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit ist, werden noch weit mehr Besucher erwartet. Italiener, Australier und Südafrikaner werden durch Gäste aus anderen deutschen Bundesländern ersetzt. So hörte man vielerorts Dialekte aus allen Ecken der Republik. Bayerisch war leider selten dabei.

1.10.2012 | Bilder vom 10. Tag

 „Auf der Wiesn wie dieser, wünscht man sich Unendlichkeit“ könnte man in Anlehnung an das Lied der Toten Hosen („Tage wie diese“) singen, wenn man sich die bisherige Wiesn so anschaut. Überall sieht man lustige, vergnügte Leute. Gut hier und da ein paar komische Typen, dem Rausch erlegene und einige wirklich Abgestürzte. Der große Teil genießt aber die Zeit auf der Wiesn, ganz gleich ob aus München oder aus dem fernen Ausland. Jeder kennt das Oktoberfest. Nicht nur als Marke, sondern als Sinnbild für vergnügte und gelebte Verständigung. Wo trifft man sonst sieben Millionen, die nur ein Ziel haben: Spaß zu haben. Insofern ist die Wiesn gelebte Integration und lebt jeder anders aus.

30.9.2012 | Bilder vom 9. Tag

Wenn Halbzeit ist, wird es Zeit über den ersten Wiesn-Abschnitt nachzudenken. Ohne fundamentale statisches Material zur Verfügung zu haben, wage ich eine erste Prognose. Diese ist ganz subjektiv. Wetter: kälter als sonst, zum Glück aber nicht ganz so regnerisch; Bierkonsum: leicht reduziert im Vergleich; Stimmung: besser und friedlicher (die Sicherheitskräfte mussten anderes erfahren); Musik: tolle Auswahl (aber „Nossa Nossa“ hätte es wirklich nicht gebraucht …); ZLF: Interessant (aber 13 EUR Eintritt?); Standkonzert: gut besucht, leider ohne Sonnenschein.
Schau ma mal, was die zweite Wiesn-Hälfte uns bringt.

29.9.2012 | Bilder vom 8. Tag

„Mensch, ist das schon wieder voll heute!“ Diese Aussage hat man heute an zahlreichen Stellen vernehmen können. In der Tat war es so, dass auch bedingt durch das schlechte Wetter, das sich am Nachmittag über die Wiesn ausgebreitet hat, irgendwann jeder ins Zelt wollte. Die harten blieben im Garten und genossen dort das wenig Grad kühlere Bier. Andere versuchten – teil vergebens – an der der Türen noch einen Einlass zu bekommen. Da aber so gut wie gar nichts ging, wurde die Geduld der meisten dann durch den Regen schnell beendet. Nach acht Uhr abends, als dann die Türen wieder zeitweise für jedermann offen waren, strömten nur noch wenige ins Zelt. Es war ein ruhiger Tagesausklang, am Ende waren viele Plätze frei. Insofern wurde die Prognose nur am frühen Nachmittag bestätigt.

28.9.2012 | Bilder vom 7. Tag

Der erste Wiesn-Freitag ist meist ein guter Indikator, wie voll es an jenem Wochenende sein wird. Dank sehr gutem Wetter zog es bereits am frühen Nachmittag sehr viele Besucher in die Biergärten und die Zelte (sofern sie noch offen waren). Das Problem ist nur, dass wer drin war, nur ungern wieder rauswollte, außer zum Rauchen. Und genau hier zeigt sich wieder die Problematik eines fehlenden ausgewiesenen Außenbereichs für die rauchende Bevölkerung. Einige ziehen sich weiterhin drinnen ihr Nikotin rein, wer aber das Verbot achten will, darf vor dem Austritt noch seine Geduld auf eine Probe stellen. Es sind die altbekannten Warteschlangen, das bekannte Geschiebe und Gedränge, das jeder durchmachen muss. Der Lohn für die Mühe ist ein Stempel auf dem Unterarm, der für jeden deutlich sichtbar zeigt: Raucher. Aber dies befähigt einen dazu, nach etwas Geduld an der Tür wieder reinzukommen. Das chaotische an der Sache ist aber, dass ausschließlich die West-Zugänge (W1-W6) die Stempel haben und die Gäste raus und wieder reinlassen. Überall sonst ist zu. Aber das versteht kaum einer.

27.9.2012 | Bilder vom 6. Tag

Ein Klassiker ist zurück: Die typische Wiesn-Erkältung. Mit kratzendem Hals und Schnupfnase macht die Wiesn etwas weniger Spaß, aber dafür gibt es Chemie und Ruhe. Die beiden Mittel lassen sich aber nur außerhalb des Zeltes einsetzen.

Manche kommen deshalb nur selten auf die Wiesn, dann aber richtig mit Après-Wiesn und anderen Abstürzen. Davon halte ich nix und genieße lieber jeden Tag in der Box. Und auch den Schnupfen.

26.9.2012 | Bilder vom 5. Tag

In diesem Jahr gibt es zwei besondere Jubiläen: zum einen ist diese Internetseite www.box14.de seit mehr als zehn Jahren online. Damals habe ich bereits die verschiedenen Abschnitte des Aufbaus dokumentiert und täglich von der Wiesn berichtet. Das zweite Jubiläum, das aber noch nicht ganz abgeschlossen ist – schließlich dauert die Wiesn ja noch an – ist mein 15. Jahr im Schottenhamel in der Box 14 (seit zwei Jahren Teil der Verbindungs-Boxen). 15 Jahre mag nicht viel klingen, aber die Zählweise ist, wie oft man täglich da war. In meiner Rechnung gilt mindestens ein Bier in Box als absolvierter Tag. In der Regel sind es aber eher vier oder fünf Maß. Die Tage verbringe ich (bis auf ganz wenige Ausnahmen) auch immer bis zum Schluss in der Box. Gewiss gibt es auch andere Wiesn-Enthusiasten, aber mit der Anzahl an Jahren ohne auch nur einen einzigen Fehltag gibt es vermutlich keinen. Zumindest ist mir noch keiner begegnet.

25.9.2012 | Bilder vom 4. Tag

Heute war Familientag. Das merkt man auch ohne auf den Wochentag zu achten an den vielen Kinderwägen und kreischenden Kleinen. Überall wurlt es mit Familien. Zugegeben der Tag war absolut perfekt mit traumhaften Wetter und warmen Temperaturen. Ohne Kind und Kegel zog es auch viele auf die Wiesn. Dann aber meist in die Biergärten oder in die Zelte. Während die einen sich in der Sonne die Maß genossen haben, ging es drinnen schon wieder rasant weiter. Auch mit Bier – vermutlich sogar mehr.

24.9.2012 | Bilder vom 3. Tag

Leichter Regen und recht kühl, aber dennoch ist die Wiesn gut gefüllt und die Bedienungen haben drinnen und draußen viel zu tun. Man konnte am Füllstand des Zeltes aber gut erkennen, wer nur kurz zum Feierabendbier auf die Wiesn gekommen ist und am nächsten Tag wieder im Büro sein muß. Denn nach neun Uhr abends haben sich die Reihen gelichtet. Viele Reservierungen haben dann wieder den Heimweg angetreten. Man will es ja nicht übertreiben.

Das Problem mit den Rauchern (genauer: die Raucher die drinnen rauchen), scheint sich auch einzupendeln. Man sieht nur ganz selten eine Rauchfahne durch Zelt huschen. Die meisten sind dann doch so diszipliniert – und es mittlerweile gewohnt – rauszugehen und dort ihre Zigaretten zu rauchen. Da das Zelt offen war, musste man nur den Platz verlassen. Wie es am Wochenende sein wird, wird sich zeigen. Denn klar ist, dass es keinen Wiedereinlass gibt. Die Wiedereinlasskarten gab es am Samstag nicht. Vielleicht kommen sie aber wieder. Das Gedränge an den Eingängen wird dann sehr stark werden. Die rauchenden Raucher im Zelt werden dann bestimmt mehr werden als einem eher ruhigen Wochentag.

23.9.2012 | Bilder vom 2. Tag

Für den Trachten- und Schützenfestzug muss man früh aufstehen, wenn man dabei sein möchte. Vom Max-II-Denkmal in der Maximilianstraße ging der Umzug über den Odeonsplatz bis zur Wiesn. Die Strecke wurde auf vielerlei Arten bewältigt, die einen zu Fuß, andere mit einem bis sechs PS, und die ganz modernen fuhren in den Sponsorenfahrzeugen mit mehreren hundert PS durch die Innenstadt. Begleitet von vielen begeisterten Zuschauern am Straßenrand kam der Zug auf der Wiesn an.
Bei dem Wetter gab es keine bessere Möglichkeit, als sich auf der Wiesn zu amüsieren. Hoffentlich bleibt das so, denn dann brauchen wir uns um Überfüllte Zelte keine Sorgen. Draußen im Biergarten kann man es sehr gut aushalten. Ob mit einer oder zwei Maß Bier.

22.9.2012 | Bilder vom 1. Tag

Das Warten hat nach dieser langen Zeit ohne Wiesn ein Ende, als unser Oberbürgermeister mit zwei Schlagen den Zapfhahn ins Bierfass eintrieb und mit dem weltweit bekannten „O’zapft is“ den Bierfluss für alle eröffnet hat. Abgesehen vom Bier floss ausnahmsweise auch Regenwasser auf der Wiesn. Dieses Jahr war es erstaunlicherweise zum Beginn kein traumhaftes Wiesnwetter. Erst am späteren Nachmittag konnte man dann wieder einige Zeit draußen verbringen. Da die meisten Zelte schon vor dem Anstich wegen Überfüllung geschlossen waren, blieb für viele nichts anderes übrig, als unter dem Regenschirm abzuwarten und das kältere Bier zu trinken. Drinnen war von Anfang an wieder eine großartige Stimmung. Da merkt man, wie sehr das alle vermisst haben.

21.9.2012 | Bilder vom Aufbau 21.9.

Der letzte Tag vor der Wiesn neigt sich dem Ende. Überall auf noch aufgebaut, Regale werden gefüllt, Anlagen überprüft, Lampen eingeschraubt und geprüft. Aus jedem Zelt ertönen Stücke oder einzelne Soundchecks und jedem merkt man die Freude und auch die Anspannung gleichermaßen an. In knapp 18 Stunden heißt es dann „O’Zapft is!“. Dass dies in alle Länder dieser Erde übertragen wird, arbeiten die Mitarbeiter des BR auf Hochtouren. Aber auch für die Sicherheitsleute wird es langsam ernst. Denn eine Neuheit steht bevor: Rauchverbot im Zelt. „Das ist doch nichts Neues“ mag man denken, richtig. Aber während man die letzten Jahre noch mehr oder minder gemütlich und voller Respekt vor den Nichtrauchern rausgehen konnte, und dank Wiedereinlasskarte von den Sicherheitsleuten wieder reingelassen wurde, so gibt es diesen Exkurs nicht mehr. Zum einen aus Sicherheitsgründen (Freihalten von Rettungswegen auf der Westseite), zum anderen um Missbrauch vorzubeugen. Sicher gibt es noch ein paar andere Gründe. Neu ist dann auch noch, dass man den Balkon nach vorne auch nicht mehr zum Rauchen benutzen darf. Wer also – legal - rauchen will, muss rausgehen oder es sich einfach verkneifen. Es gibt keinen Wiedereinlass gibt steht über jedem Ausgang. Ich bin gespannt wie es abläuft. Ich befürchte nur, dass es zu einigen ernsthaften Streitereien kommen wird. Zwischen Bedienung und Gast. Zwischen Raucher-Gast und Nichtraucher-Gast. Und zwischen Sicherheitspersonal und Rauchern. Für die Sicherheitsleute wird das eine echte Belastung.
Aber warten wir ab – morgen sehen wir weiter.

19.9.2012 | Bilder vom Aufbau 19.9.

Drei Tage vor dem Beginn hängen jetzt die Schilder in den Verbindungsboxen. Da diesmal mehr auf Ästhetik geachtet wird, sind die auf der Zeltwand angebrachten Schilde ohne die hellblaue (die Farbe erinnert mich stark an das Blau von Löwenbräu) Grundplatte. Die anderen haben endlich eine einheitliche Farbe und auch eine einheitlich große Grundplatte. So sieht das schon richtig gut aus.
Die Last-Minute-Reservierungsabholer und Markenkäufer waren auch in großer Menge da. Zwar lagern noch viele Wertmarken im Tresor, aber ich bin sicher, dass die Vorräte in den nächsten Tagen ordentlich schrumpfen werden. Überall hört man im Zelt noch Hämmern und Klopfen und es riecht nach frischer Farbe. Langsam kann man schon in Stunden rechnen, bis der Wahnsinn wieder losgeht.

18.9.2012 | Bilder vom Aufbau 18.9.

Jetzt sind es nur noch vier Tage bis es wieder losgeht. Nun sieht man auch, was sich alles im Zelt verändert hat. Die Leuchtmittel hatte ich bereits erwähnt, aber ein anderes Element war mir bislang unklar. Über den Eingangsbereich W1 wurde ein neuer Raum geschaffen. Dem Inhalt zu folgen werden dort absperrbare Spinde untergebracht, damit die Bedienungen endlich ihre Sachen verstauen können. Bislang konnten viele bei den Boxen-Bedienungen „einziehen“, da es hier Schränke gab. Hier wurde nicht nur Besteck gelagert, sondern auch so nützliche Dinge wie Halswehtabletten oder ein kleiner Regenschirm wenn es auf dem Heimweg doch regnen sollte. Den Regenschirm hat man letztes Jahr gar nicht gebraucht. So wie es aussieht, könnte es aber durchaus kühl und nass werden. Da bleibt man lieber drinnen. Aber, was wenn die Sucht ruft? Noch konnte ich kein Konzept erkennen, wie die Unmengen an Rauchern sinnvoll ins freie und wieder gebracht werden sollen. Spätestens in vier Tagen wissen wir mehr.

11.9.2012 | Bilder vom Aufbau 11.9.

Heute vor elf Jahren hat sich die Welt so verändert, dass kurz darauf die lange Überlegung war, ob die Wiesn 2001 überhaupt stattfindet oder nicht. Angesichts des 40. Jahrestags des Olympia-Anschlags in München, bei dem damals auch sehr lange diskutiert wurde, ob die Spiele fortgesetzt werden sollen oder nicht, hat sich im Nachhinein ein getrübtes Bild breitgemacht. Ich weiß noch genau, wie leer und wie ruhig die Wiesn vor elf Jahren war. Zum einen war das Wetter schuld – saukalt und regnerisch – zum anderen hat die Angst vor Anschlägen auch dazu geführt, dass viele daheim blieben. Einige wohl auch aus Respekt. Wie die Wiesn vor 40 Jahren war, würde mich interessieren. Haben die Opfer des Anschlags vom 5.9.1972 dazu geführt, dass weniger auf die Wiesn kamen? Wie war es nach dem 26.9.1980, als direkt auf der Wiesn ein Anschlag verübt wurde?
Die Verantwortlichen können daraus nur lernen und entsprechende Maßnahmen ergreifen. Jeder Eingang ist mittlerweile mit ausfahrbaren Pollern versehen, die auch großen Fahrzeugen standhalten. Aber ob sich dadurch ein Anschlag wirklich verhindern lässt, bleibt offen. Hoffentlich müssen wir dieses Szenario nie durchspielen. Die Erinnerung an die vorgenannten Ereignisse reichen mir, um zu sagen: nie wieder! Wir können als Gäste nur hoffen, dass die Wiesn 2012 friedlich und lustig bleibt.

4.9.2012 | Bilder vom Aufbau 4.9.

Um das Thema von letzter Woche aufzugreifen, was den Wandel und die Konstanz betrifft, kann man schon einiges in beiden Kategorien erkennen. Eine Neuheit ist der Klima-Öko-Boom, der nun auch im Schottenhamel Einzug gehalten hat. Zwar gibt es keine Solarzellen mehr auf dem Dach, dafür aber die umweltfreundlichen Energiesparlampen im Zelt. Dass da keiner auf die Idee kommt, die Dinger kaputt zu machen! Vermutlich müsste das Zelt umgehend aus Gesundheitsgründen geräumt werden. Halogenlampen hätten es vermutlich auch getan. Am ersten Abend wissen wir, wie es die Stimmung im Zelt beeinflusst. Ob der Bierkonsum darunter leidet?
Die Boxen sind nun alle fast fertig. Soweit man erkennen kann, hat sich seit dem letzten großen Umbau 2011 nichts Wesentliches geändert. Die Platzanzahl dürfte gleich geblieben sein. Ich bin aber sehr gespannt, wie es mit den rauchenden Herrschaften diesmal abläuft. Den Wahnsinn mit den (gut verkaufbaren) Einlassmarken dürfte es nicht mehr geben.
Neu dürfte jedenfalls der Wiesn-Hit werden. Es gibt es viele Vermutungen und einige Favoriten. Beim Schwarzfischer ist es aber immer so eine Sache, mit dem neuen Zeug: Nicht zu viel Veränderung.
Ich bin jedenfalls sicher, dass – zumindest im Schottenhamel – die Schoastaler Schnaxlbuam mit „Kas, Bier, Brot und Speck“ leider keinen Hit landen werden. Schade.

 

28.8.2012 | Bilder vom Aufbau 28.8.

Knapp 25 Tage vor dem großen Ereignis merkt man immer mehr, wie routiniert die Arbeiten ausgeführt werden. Erstaunlich finde ich, wie präzise alles geplant und ausgeführt wird. Sehr viel wird von den letzten Jahren übernommen. Einiges wird neu gemacht. Ganz andere Dinge werden komplett neu gemacht. Deren Sinn erschließt sich aber nicht immer ganz. Ist es die Ästhetik? Oder einfach nur die Funktionalität, die hier im Vordergrund steht? Sicher ist in einem so großen Zelt wie dem Schottenhamel, einiges einer großen Abnutzung unterzogen, andererseits fällt aber auf, dass viele Details bereits viele Jahrzehnte hinter sich gebracht haben. Einige Dekorationselemente sind schon recht alt. Aber auch dieses hat einen besonderen Charme. Ich bin gespannt, was sich im Laufe der Zeit bis zum Anstich noch alles ändern wird.

20.8.2012 | Bilder vom Aufbau 20.8.

Was sich in diesen knapp vier Wochen auf der Wiesn getan hat ist immer wieder erstaunlich. Neben der großen Fahrgeschäften wie Geisterbahnen wird überall gebaut. Fast jedes Zelt hat nun rundherum die Verschalung, einige schon den fast fertigen Boden. Mit der Dekoration beschäftigen sich auch schon einige Zelte. Im Schottenhamel ist der Boden bereits zu gut zwei Drittel verlegt. Der hintere Teil wird noch für die Baustellenfahrzeuge benötigt. Der Eingang direkt neben der Box 14 bleibt am längsten offen – zumindest während der Bauphase – da hier wegen der besonderen Breite auch die ganz großen Holzteile problemlos rein- und rausgefahren werden können. Die Schläuche für die Zapfanlagen liegen auch schon parat. Ich kann es kaum erwarten, bis hier ordentliches Bier läuft. Bis dahin wird so manche Mittagspause in der Kantine vom Augustiner Zelt verbracht – auch wenn diese immer stärker zugebaut wird.

19.7.2012 | Bilder vom Aufbau 19.7.

Die Warterei kommt nun langsam in die Endphase. Seit knapp einer Woche ist die Theresienwiese offiziell eine Baustelle, die man als Nicht-Bauarbeiter nicht betreten sollte und darf. Als Wiesn-Fanatiker tut man sich da schon schwer, denn man muss ja schauen, wo man in knapp acht Wochen jeden Tag mehrere Stunden verbringen wird. Die Phasen dieses Aufbaus sind auch für weniger enthusiastische interessant, da es auch ein kleines (ca. 1 L) Schmankerl gibt: die Kantine vom Augustiner Zelt. Ich bin gespannt, wie oft ich in den nächsten Wochen dort einkehren werde, bevor es dann endlich im Schottenhamel heißt: O’zapft is!

     
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